Die Geschichte des Ramen.
Ramen sind Nudeln. Und man nimmt an, dass Nudeln unabhängig voneinander in China und in Südeuropa erfunden wurden. Die Italienier erfreuen sich schließlich immer noch an ihrer Spaghetti, auch wenn Fundstücke aus der griechischen Antike belegen, dass dort bereits Nudeln zubereitet und gegessen wurden. Geschichtlich ist es so, dass im Japan des 19. Jahrhunderts die Nudeln aus dem chinesichen Reich der japanischen Zunge angepasst und bekannt wurden. Der Begriff „Ramen“ wurde wahrscheinlich aus dem Chinesischen „La mian“(heisst soviel wie „gezogene Nudeln“) entwickelt. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in China viele wandernde Ramen Verkäufer, die mit einem Horn bestückt in den Industriegebieten Nudeln verkauften. Nach dem 2.ten Weltkrieg kamen nun viele japanische Soldaten aus China zurück in ihre Heimat und eröffneten über ganz Japan chinesische Restaurants, wo Ramen angeboten wurden. Jedoch war es damals noch eine Besonderheit in ein chinesisches Restaurant zu gehen um sich eine Nudelsuppe reinzuziehen. Trotzdem waren sie bei den vielen kriegsmüden Japanern sehr beliebt, da sie günstig und sättigend waren.
In Japan kam es im Jahre 1958 zu einem regelrechten Ramen-Boom. Denn in diesem Jahr erfand Momofuku Ando, der Chef von Nissin Foods, die Fertignudeln. Nun konnte sich jeder noch so unbeholfene Mensch eine Nudelsuppe machen. (Wenn du zu den Menschen gehörst, die noch unbeholfener sind: schau mal hier) Die Erfindung der Fertignudeln gilt heute, nach einer japanischen Umfrage, als beste Erfindung Japans im 20. Jahrhundert. Heutzutage sind Fertignudeln auf der ganzen Welt zu finden und unter dem Begriff Ramen bekannt.

